Hardshelljacke Damen

Hardshelljacken für Frauen

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2021 von softshellmantel.de

Wie bei der Softshelljacke auch, ist es die Aufgabe der Hardshelljacke, deine 1. und 2. Kleidungsschicht (Base- und Midlayer) trocken zu halten. Aber im Gegensatz zur Softshelljacke, ist dies bei der Hardshelljacke auch bei dem stürmischsten und heftigsten Wetter der Fall. Schnee, Wind und Regen sind für Hardshelljacken kein Problem. Wenn Du im Winter häufig wanderst, lohnt sich die Investition in eine hochwertige Hardhelljacke auf jeden Fall.

Gore-Tex Funktionsweise
Funktionsweise einer Jacke mit Gore-Tex Membran, Quelle: wikipedia
  • Wasserdichte und atmungsaktive Hardshells verwenden eine poröse wasserdichte Membran, wie Gore-Tex oder eVent, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit eindringt und gleichzeitig zu gewährleisten, dass der Schweiß austritt. Diese Membran und das wasserdichte Klebeband (Tape) an den Nähten machen die Jacke wasserdicht. Die äußere Oberfläche ist mit DWR (durable water repellent) behandelt (imprägniert), wodurch Regen und Schnee abperlen. Die Wirkung von DWR lässt bei lang andauerndem, starkem Regen allerdings allmählich nach und irgendwann wird etwas Wasser hindurch kommen. Durch die innenliegende, wasserdichte Membran bleibst du jedoch trocken. Zusätzlich zur äußeren Stoffhülle und Membran erhält eine Hardshelljacke noch ein Innenfutter, das der Jacke zum einen Wärme verleiht und zum anderen die Membran schützt.
  • Wasserdichte, nicht atmungsaktive Hardshelljacken, wie ein beschichteter Regenmantel aus Nylon oder ein Friesennerz eignen sich hervorragend für Pausen oder sehr sanfte Aktivitäten, werden jedoch bei etwas anstrengenderen Aktivitäten deinen Schweiß nicht nach außen lassen, wodurch deine 1. und 2. Kleidungsschicht eingeweicht werden. 

Eine Hardshell ist für den Fall gedacht, wenn du den bestmöglichen Schutz vor starken Niederschlägen benötigst oder bei leichteren Niederschlägen nicht zu sehr aktiv bist. Eine Softshell ist atmungsaktiver, verliert aber irgendwann unter rauen Bedingungen. Wäge also dein Aktivitätsniveau / Schweißpotential gegen die Wetterprognose ab und entscheide, ob du eine absolut wasserdichte Schicht (geräuschintensiver, steifer, dünner Regenmantel, ideal für Inaktivität) oder lieber etwas wasserdichtes, aber dennoch atmungsaktives benötigst, mit dem du körperlich aktiver, aber trotzdem weder von innen, noch von außen nass wirst. In einer kalten, trockenen Umgebung ist eine Softshelljacke perfekt; kommt Wasser hinzu, entscheide dich für eine Hardshelljacke.

Denke daran, dass der Oberstoff Kälte auf deine Haut leitet und dich kühlt, wenn du unter eisigen oder nassen Bedingungen wanderst und keine Isolierschichten unter einer Hardshelljacke trägst. Und wenn deine Basisschichten nicht schweißabsorbierend und atmungsaktiv sind, wirst du bei körperlicher Anstrengung überhitzen und von innen nass werden. Aus diesem Grund vermeide Baumwolle als 1. oder 2. Schicht.

Die Feinjustierung deines Körper-Termostats für unterwegs ist eine Kunst und kann bei jeder Wanderung anders ausfallen, wenn sich Temperatur, Sonnenlicht, Niederschlag und deine aerobe Leistung ändern. Mit anderen Worten: Es gibt kein einfaches „Hier ist dein Wanderoutfit“ – es ist immer im Fluss. Mit verschiedenen Kleidungskombinationen, die du während einer Wanderung je nach Bedarf anwendest, kannst du deine Körpertemperatur ständig regulieren und dich während deines gesamten Ausfluges wohlfühlen. Übung mach auch hier wieder den Meister.

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