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Wandern mit Hund

Hunde sind nicht nur beim Wandern großartige Begleiter. Hunde helfen dir dabei, deine Werte für Blutdruck, Cholesterin und Triglyceride zu senken. Hundebesitzer haben nachweislich gesündere Herzen. Hunde können sogar zur Überwindung von Depressionen beitragen, weil sie deine Stimmung verbessern. Ich bin mir sicher, dass ein Hund dein Leben um einige Monate, wenn nicht sogar Jahre verlängert. Aus eigener langjähriger Erfahrung kann ich aus vollem Herzen bestätigen, dass es nichts Schöneres gibt, als einen Hund als Familienmitglied zu haben. Unsere gemeinsamen Wanderungen genieße ich jedes Mal sehr. Da ich Tiere allgemein sehr mag und mich gerne für sie einsetze, möchte ich dir folgenden Link ans Herz legen, falls auch du Tierschutz-Projekte unterstützen möchtest: Tierschutz-Projekte.de. Wenn du das Glück hast, einen Hund zu haben, solltest du unbedingt in Betracht ziehen, ihn auf eine Wanderung mitzunehmen. Beim Wandern mit Hund sind allerdings ein paar Dinge zu beachten.

Ist dein Hund ein guter Wanderpartner?

Das Wandern mit Hund kann eine tolle Sache sein, aber nicht alle Hunde sind für das Wandern gemacht. Hier gibt es einige wichtige Dinge, die du beachten solltest, bevor du deine Fellnase auf eine Wanderung mitnimmst:

Alter

Ein wichtiger Faktor ist das Alter deines Hundes. Ältere Hunde sind oft nicht gut zum Wandern geeignet. Vielleicht genießen sie kurze, nicht so anstrengende Wanderungen. Ältere Hunde stolpern möglicherweise über Dinge, die sie nicht sehen, oder haben Probleme, bestimmte Hindernisse zu überwinden. Du solltest deine Wanderpläne entsprechend anpassen, wenn das Alter eine Rolle spielt, und sicherstellen, dass du Wasser und andere Vorräte dabei hast, falls dein Hund eine Verletzung hat oder müde ist.

Nimm deinen jungen Hund erst mit auf eine Wanderung, wenn er ausgewachsen ist. Er sollte mindesten 12 – 18 Monate alt sein. Wenn sich die Gelenke noch im Wachstum befinden, können Überlastungen durch zu lange Wanderungen bleibende Schäden verursachen!

Kondition

Dein bester Freund ist möglicherweise nicht in der besten Kondition, um kilometerlange, anstrengende Wanderungen zu unternehmen. Überlege dir, welche Strecken dein Hund normalerweise läuft. Wenn er übergewichtig ist, wird er Schwierigkeiten haben, weite Strecken zu wandern, längere Zeit zu wandern oder sich sogar sehr schnell zu bewegen. Wenn Du denkst, dass dein Hund übergewichtig ist, kannst du seine Kondition durch einfache Spaziergänge und Spielzeiten steigern, bevor du gemeinsam mit ihm eine Wanderung unternimmst. Wenn dein Hund untergewichtig zu sein scheint, riskiere nicht, ihn zu überanstrengen. Lasse ihn vor einer längeren Wanderung von deinem Tierarzt untersuchen.

Verhalten

Wenn du vorhast, in Gegenden zu wandern, wo viele Wanderer unterwegs sind, solltest du wissen, wie sich dein Hund gegenüber anderen Menschen, einschließlich Kindern, verhält. Wenn er zum Knurren oder Beißen neigt, solltest du ihn an der Leine halten oder auf irgendeine Weise zurückhalten. Leinen mit Geschirren eignen sich hervorragend zum Zurückhalten von Hunden, ohne am Hals zu ziehen. Du solltest wissen, wie dein Hund auf andere Hunde, Vögel und Wildtiere im Allgemeinen verhält. Wenn dein Hund einen Jagdtrieb hat und gerne mal wegläuft, solltest du ihn an der Leine führen.
Dein Hund sollte jederzeit und in jeder Situation von dir zurückgerufen werden können, wenn du ihn auf Wanderungen ohne Leine laufen lassen willst. Übe dies mit ihm, bevor du mit auf eine Wanderung nimmst!

Größe

Wenn du möchtest, dass dein Hund die gesamte Strecke neben dir her läuft, solltest du auch seine Größe berücksichtigen. Wähle die Wege so aus, dass dein Hund sie gut bewältigen kann. Bestimmte Pfade mit hohen Hindernissen, wie z.B. umgefallene Bäume, können von einem kleinen Hund nur schwer bewältigt werden. Mittlere und große Hunde sollten auf den meisten Wegen gut abschneiden, solange sie gesund und fit sind.

So bereitest du das Wandern mit Hund richtig vor

Damit die gemeinsame Wanderung euch beiden Freude bereitet und um die Sicherheit und das Wohlergehen deines Hundes zu gewährleisten, ist es notwendig bei der allgemeinen Planung diese zusätzlichen Punkte zu berücksichtigen:

Impfungen

Grundsätzlich ist es wichtig, dass dein Hund auf dem aktuellen Stand ist, was wichtige Impfungen betrifft. Ein kurzer Besuch beim Tierarzt sorgt hier für Gewissheit. Die Vorbeugung gegen Flöhe, Würmer und Zecken ist für Ausflüge in die Natur von entscheidender Bedeutung. Dein Hund sollte gechipt sein und deine Telefonnummer sollte auf seinem Halsband stehen.

Ausdauertraining

Die Fitness deines Hundes ist wichtig, wenn du mit ihm Wandern möchtest. Stelle daher sicher, dass dein Hund fit genug für eine Wanderung mit dir ist! Wenn dein Hund bisher keine längeren Wanderungen gewöhnt ist, bereite ihn darauf vor. Beginne mit einigen kleinen Spaziergängen im nächstgelegenen Park, im Sommer möglichst morgens oder abends, wenn es etwas kühler ist. Nach und nach kannst du die Dauer der Runden erhöhen. So steigerst du nicht nur die Ausdauer deiner Fellnase, sondern auch deine eigene, und du lernst die Belastbarkeitsgrenze deines Vierbeiners kennen.

Zielwahl für das Wandern mit Hund

Es muss nicht immer eine anspruchsvolle und anstrengende Bergwanderung auf schmalen Pfaden sein. Für das Wandern mit Hund gibt es viele Möglichkeiten, die einfacher und zugänglicher sind. Probiere es zum Beispiel mal mit Rundwanderwegen um einen See oder mit ausgeschilderten Wanderwegen in Wald, Feld und Flur aus. Überfordere deinen Vierbeiner nicht und beobachte auf einer Wanderung immer sein Verhalten und seine Fitnesszustand.

Wanderausrüstung für Hunde

Es gibt tatsächlich Wanderausrüstung für Hunde: angefangen bei speziellen Wanderleinen, über Hunderucksäcke und Hundeschuhe, bis hin zu Schwimmwesten gibt es mittlerweile eine große Auswahl.

Hunderucksack

Hundewanderrucksäcke gibt es in verschiedenen Größen und für unterschiedlich große Hunde. Es gibt Rucksäcke für kürzere Wanderungen, für Tagestouren und sogar für Mehrtagestouren.

Was kommt alles hinein in den Hunderucksack?

  • faltbare Wasserschale
  • etwas Futter und Leckerlies
  • Wasser
  • Erste-Hilfe-Set für Hunde
  • sein Lieblingsspielzeug

Der Hunderucksack sollte so gepackt sein, dass er so bequem, wie möglich sitzt, nicht drückt und nicht zu schwer ist. Wichtig ist, dass sich dein Hund damit wohl fühlt.

Hundeschuhe

Hundeschuhe bieten zum Beispiel Schutz bei Verletzungen an den Pfoten. Sie schützen die Pfoten auch optimal bei heißen Oberflächen wie Gehwege oder Felsen, die den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt waren. Auch im Winter bieten Hundeschuhe Schutz vor Schnee. Dies ist vor allem für Hunde sehr empfehlenswert, bei denen sich Schnee zwischen den Polstern ihrer Pfoten ansammelt.

Viel Spaß beim Wandern mit Hund

Ich wünsche dir viel Spaß beim Wandern mit deinem Hund (vielleicht ja sogar schon in deinem neuen Softshellmantel 😉) und viele schöne gemeinsame Momente in der Natur! 🥾🐶


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